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Orchestra ermöglicht Industrie 4.0

Die Asset Administration Shell soll eine Standardmethode zur Beschreibung und Verwaltung physischer Vermögenswerte wie Maschinen, Werkzeuge und Geräte in industriellen Umgebungen bieten. Ohne eine Verwaltungsschale müsste jede Maschine zu Automatisierungszwecken individuell und händisch eingebunden werden. Das ist aufwändig, teuer und fehleranfällig – und im Hinblick auf die Industrie 4.0 nicht zeitgemäß. Die AAS verfolgt das Ziel, durch standardisierte Asset-Beschreibung seitens der Hersteller eine automatisierte Integration zu ermöglichen. Sie bietet somit die Grundlage für Anwendungsfälle wie die Gesamtanlageneffektivität, Condition Monitoring, Predictive Maintanance und viele weitere.

Orchestra for IT

Es ist wirklich beeindruckend, was die soffico auf den Weg bringt: Ein für die Digitalisierung der Fertigung derart wichtiges Thema wie die Asset Administration Shell wird mit hochkarätigen Experten aus Forschung, Industrie und Verbänden beim Industrie Round Table der soffico diskutiert.

Portrait: André Hoettgen - Paul Horn GmbH

André Hoettgen

Industrie 4.0 Architekt bei Paul Horn GmbH

Was ist die
Asset Administration Shell?

Die Asset Administration Shell (AAS), auf Deutsch Verwaltungsschale (VwS), ist ein Daten- und Informationsmodell, das im industriellen Internet der Dinge (IIoT) zur Beschreibung und Verwaltung von Anlagen verwendet wird. Die Verwaltungsschale ist im Grunde genommen ein Datenstecker, der es ermöglicht, alle relevanten Informationen zu einem bestimmten Asset, Gerät oder Bauteil abzurufen oder zu speichern. Sie gilt als Umsetzung des Konzepts des Digitalen Zwillings und ist somit eine Grundlage für Industrie 4.0. Die AAS definiert dabei ein Datenmodell für die Beschreibung von Anlagen, deren Beziehungen und die relevanten Daten, die für jede Anlage erfasst und gespeichert werden müssen.

Die Verwaltungsschale beschreibt auch eine Reihe von Diensten und Schnittstellen, die für die Verwaltung und den Zugriff auf Informationen über Anlagen, einschließlich ihrer Konfiguration, Leistung und Wartungshistorie, verwendet werden können. Ziel der AAS ist es, einen Standard für die Beschreibung und Verwaltung von Anlagen in einer industriellen Umgebung zu schaffen, der die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen ermöglicht und die Effizienz der Anlagenverwaltungsprozesse verbessert.

Hürden & Herausforderungen,
die die Asset Administration Shell lösen will

Die Asset Administration Shell (AAS) wurde entwickelt, um einen Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen – und dabei folgende Probleme bei der Verwaltung von Industrieanlagen zu lösen:

Heterogene Anlagen

Industrieanlagen gibt es in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Technologien, was eine einheitliche und effiziente Verwaltung erschwert. Die AAS bietet eine Standardmethode zur Beschreibung von Anlagen und deren Eigenschaften und ermöglicht so einen einheitlichen Ansatz für die Anlagenverwaltung.

Datensilos

Industrielle Anlagen erzeugen große Datenmengen, die jedoch häufig schwer zugänglich und integrierbar sind. Die AAS bietet eine standardisierte Möglichkeit, Daten über Anlagen zu speichern und darauf zuzugreifen, sodass Daten einfach gemeinsam genutzt und analysiert werden können.

Mangel an Transparenz

Erschwerter Zugriff auf Informationen über Anlagen führt zu einem Mangel an Transparenz. Die AAS bietet eine Standardmethode für den Zugriff auf Daten über Anlagen, wodurch die Transparenz verbessert und eine bessere Entscheidungsfindung ermöglicht wird.

Ineffiziente Instandhaltung

Wartungsprozesse können zeitaufwändig und ineffizient sein, was zu längeren Ausfallzeiten und höheren Kosten führt. Das Verwaltungsschale bietet eine Standardmethode für die Verwaltung von Daten über Anlagen, wodurch effizientere Wartungsprozesse ermöglicht und Ausfallzeiten reduziert werden.

Interoperabilität

Industrielle Anlagen werden oft von verschiedenen Systemen und Technologien verwaltet, was zu Schwierigkeiten bei der Integration und Interoperabilität führt. Die AAS kann die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen ermöglicht und die Effizienz verbessert.

Orchestra – Ihr Enabler bei der
erfolgreichen Umsetzung der AAS

  • Eine Konnektivitätsschicht ist eine wichtige Komponente für die erfolgreiche Implementierung einer Asset Administration Shell (AAS). Dieser Data-Integration Layer ist für die Verbindung verschiedener Systeme und Geräte in der industriellen Umgebung verantwortlich, dass Daten erfasst, gespeichert und analysiert werden können. Diese Daten werden zur Verwaltung von Anlagen und zur Bereitstellung von Informationen über deren Leistung und Wartungsbedarf verwendet.
  • Die Konnektivitätsschicht ermöglicht die Kommunikation verschiedener Systeme und Geräte untereinander und mit der AAS und liefert Echtzeitinformationen über die Anlagen. Diese Informationen dienen der Entscheidungsfindung und ermöglichen es Unternehmen, ihren Betrieb zu optimieren und Kosten zu senken.
  • Ohne eine robuste und zuverlässige Konnektivitätsschicht wäre die AAS nicht in der Lage, Anlagen effektiv zu verwalten und die für die Entscheidungsfindung erforderlichen Daten zu sammeln. Konnektivität und Datenintegration sind kritische Komponenten bei der Implementierung der AAS. Die Verwaltungsschale muss so konzipiert und implementiert werden, dass sie den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Industrieumgebung gerecht wird.
  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Konnektivitätsschicht eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Implementierung der Asset Administration Shell spielt, da sie die Erfassung, Speicherung und Analyse von Daten in Echtzeit ermöglicht und die Informationen bereitstellt, die für eine effektive Anlagenverwaltung und Entscheidungsfindung erforderlich sind.
Infografik über das Schlagen einer Brücke zwischen OT und IT

Industrie 4.0:
Vorteile der Verwaltungsschale in der Praxis

Auf dem Weg zur Smart Factory bietet die Asset Administration Shell zahlreiche Vorteile für Industrieunternehmen, die Effizienz, Zuverlässigkeit und Transparenz ihrer Asset-Management-Prozesse verbessern wollen:

Ein Vorteil

Verbesserte Anlagentransparenz

Die AAS bietet die Möglichkeit, Daten über Anlagen zu speichern und darauf zuzugreifen, was die Transparenz erhöht und eine bessere Entscheidungsfindung ermöglicht. Dies kann Unternehmen dabei helfen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und so Wartungskosten zu reduzieren.

Ein Vorteil

Effiziente Anlagenverwaltung

Die Asset Administration Shell bietet eine Standardmethode zur Verwaltung von Anlagen, die effizientere Wartungsprozesse ermöglicht und Ausfallzeiten reduziert. Dies kann die Zuverlässigkeit von Industrieanlagen verbessern und den Unternehmen helfen, ihre Produktionsziele zu erreichen.

Ein Vorteil

Interoperabilität

Die Verwaltungsschale bietet eine standardisierte Methode zur Beschreibung und Verwaltung von Anlagen, die die Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen ermöglicht und die Effizienz verbessert. Dies kann den Zeit- und Kostenaufwand für die Integration verschiedener Systeme und Technologien verringern.

Ein Vorteil

Datenanalyse und -optimierung

Die AAS ermöglicht die Speicherung von und den Zugriff auf Daten über Anlagen, wodurch die gemeinsame Nutzung und Analyse von Daten erleichtert wird. Dies kann Unternehmen helfen, Trends und Muster in der Anlagenleistung zu erkennen, um ihren Betrieb zu optimieren und die Effizienz zu verbessern.

Ein Vorteil

Einhaltung der Vorschriften

Das AAS bietet eine Standardmethode zur Beschreibung und Verwaltung von Anlagen, die es Unternehmen ermöglicht, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und die Einhaltung von Branchenstandards nachzuweisen.

Ein Vorteil

Wettbewerbsvorteil

Durch den Einsatz einer Verwaltungsschale können Unternehmen die Effizienz und Zuverlässigkeit ihrer Asset-Management-Prozesse verbessern. Das kann ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen verschaffen, die sich auf traditionelle, manuelle Ansätze verlassen.

Asset Administration Shell mit Orchestra

Insgesamt zielt die Asset Administration Shell darauf ab, die Effizienz und Transparenz der Anlagenverwaltung in industriellen Umgebungen zu verbessern, eine bessere Entscheidungsfindung zu ermöglichen und Kosten zu senken.

Mithilfe von Orchestra lassen sich die angebundenen Maschinen direkt und einfach auch in andere Prozesse mit einbinden und so die Basistechnologie AAS direkt mit Leben füllen. Wir bauen mit unserer Low-Code-Plattform technische Hürden ab und setzen den Fokus auf inhaltliche, nicht technische Arbeit. Kommen Sie auf uns zu!

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Markus Benndorff. Ihr Ansprechpartner für alle Themen rund um Orchestra.