Datenarchitektur
Mit Data Architecture zur Industrie 4.0

Mit Orchestra zu mehr Konnektivität und Transparenz
Egal, ob für den Digitalen Zwilling, Condition Monitoring oder IT/OT-Konvergenz: Eine Datenarchitektur ist die Grundvoraussetzung für so ziemlich jeden Use Case und jede Lösung der modernen Produktion. Die Data Architecture ebnet den Weg zur Smart Factory und öffnet die Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) sowie der Industrie 4.0. Aber wie funktioniert das?
Was ist eine Datenarchitektur?
Eigenschaften einer guten Datenarchitektur
Eine moderne, hybride und langfristig effiziente Datenarchitektur sollte zahlreiche Eigenschaften und Möglichkeiten mit sich bringen:
- Einfach, elastisch & skalierbar
- End-to-End-Sicherheit
- Nahtlose Datenintegration
- Daten in Echtzeit
- KI-gesteuert & automatisiert
- Anwendergesteuert
Daten dürfen nicht mehr nur auf Umwegen über die IT angefordert werden müssen. Daten sind ein gemeinsames Gut, Benutzern muss ein angemessener Zugang zu Daten ermöglicht werden, Datenflüsse müssen verständlich und agil gestaltet werden und dabei natürlich stets sicher sein.
Orchestra Referenzarchitektur
Voraussetzungen & Perspektiven:
Mit Data Architecture zur Smart Factory
Für die Umsetzung einer geeigneten Datenarchitektur, ist die Software-Integration essentiell. Da Datenarchitekturen lange bestehen bleiben sollen, ist zudem die Anpassbarkeit besonders wichtig.
Mit Orchestra wandeln Sie teure Daten in gewinnbringende Informationen um und lösen durch effizient konzipierte Schnittstellen das Problem der Direktübersetzung. Mit unserer Service-Bus-Funktionalität können Informationen aus allen Datenquellen publiziert, abonniert – „subscribed“ – werden. Die Middleware Orchestra ermöglicht dann, anbieterunabhängig jeden Use Case auf der bestehenden Datenarchitektur umzusetzen und die eigene Produktion so zur Smart Factory aufzurüsten.
Weshalb eine effektive
Datenarchitektur unerlässlich ist
Für die Arbeit über Abteilungsgrenzen hinweg ist es wichtig, Daten zwischen verschiedenen Expertensystemen – sowohl in der IT als auch in der OT – miteinander zu verbinden. Durch effiziente Architekturen zum Datenaustausch und zur Informationsgewinnung schaffen Sie beste Voraussetzungen, um alles aus Ihrer Produktion herauszuholen. Langfristig ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten und Vorteile aus der Datenarchitektur, wie zum Beispiel:
Big Data Architekturen erstellen –
mit der Orchestra Industrial Suite
Wir konzipieren die richtige Datenarchitektur nach den Anforderungen unserer Kunden und implementieren diese auf Basis der Orchestra Industrial Suite. Dabei stehen Ihnen nicht nur unsere erfahrenen Experten bei jedem Schritt zur Seite, Sie profitieren zudem von jahrelanger Erfahrung in der Software Integration. Wir bieten Ihnen nicht nur ein Produkt, sondern begleiten Sie in Workshops bis hin zur Implementierung ans Ziel.
Orchestra ermöglicht Industrie 4.0
Dabei genießen Sie bei jedem unserer IoT Uses Cases stets die Vorteile der Softwareumsetzung mit soffico:
- Anwendungsvielfalt: Horizontale und vertikale Integration verschiedener Anwendungen im Haus sowie externe Partner entlang der kompletten Wertschöpfungskette.
- Edge-Architektur: Autarke, dezentralisierte Systeme sowie eine optimale Integrationsarchitektur durch ein hybrides Verarbeitungsmodell.
- Zukunftssicherheit: Weniger Abhängigkeit von einzelnen Herstellern oder Technologien.
.. sowie alle weiteren Vorteile,
die Orchestra Ihrer Produktion bietet:
Zukunftssicherheit
Datensicherheit
Transparenz & Datenhoheit
Investitionsschutz
Stabilität & Zuverlässigkeit
Edge-Architektur
FAQs
Schnelle Antworten auf Ihre häufigsten Fragen
Warum ist eine moderne Datenarchitektur für Unternehmen relevant?
Eine moderne Datenarchitektur definiert, wie Daten im Unternehmen erfasst, gespeichert, verteilt, transformiert und genutzt werden. Sie schafft die Grundlage für transparente Datenflüsse, vernetzte Geschäfts und Produktionsprozesse sowie Anwendungen wie IoT, Digitale Zwillinge, Condition Monitoring und künstliche Intelligenz.
In vielen Unternehmen sind über Jahre zahlreiche direkte Punkt zu Punkt Verbindungen zwischen Anwendungen, Maschinen und Systemen entstanden. Dieses sogenannte Spaghetti Interfacing führt zu einem komplexen Geflecht aus Schnittstellen und Abhängigkeiten. Änderungen an einem System können dadurch Auswirkungen auf zahlreiche andere Verbindungen haben. Die Architektur wird zunehmend unübersichtlich, fehleranfällig, schwer erweiterbar und teuer in Wartung und Betrieb.
Mit Orchestra können Unternehmen diese Komplexität reduzieren, Datenflüsse transparenter gestalten und den Aufwand für die Integration neuer Systeme und Anwendungen senken. Grundlage ist die lose Kopplung der Systeme über einen zentralen Datenbus. Dadurch lassen sich bestehende und neue Systeme flexibler integrieren, Schnittstellen besser verwalten und Daten einfacher für neue Anwendungsfälle bereitstellen. Das senkt langfristig Aufwand und Kosten und schafft gleichzeitig eine skalierbare Grundlage für Innovationen.
Welche Rolle übernimmt Orchestra im Enterprise Architecture Management (EAM)?
Orchestra bildet im Enterprise Architecture Management die Integrations- und Kommunikationsebene zwischen Anwendungen, Datenquellen und technischen Systemen. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu reduzieren und eine standardisierte, anpassbare und langfristig wartbare Integrationsarchitektur aufzubauen.
Wie unterstützt Orchestra die Ausfallsicherheit und Performance einer Datenarchitektur?
Orchestra verarbeitet und überwacht Datenflüsse zuverlässig und ist für unterschiedliche Leistungs- und Verfügbarkeitsanforderungen ausgelegt. Skalierbare Runtime-, Container- und Cluster-Architekturen mit Active-Active- oder Active-Passive-Betrieb ermöglichen einen stabilen Einsatz auch in verteilten und hochperformanten Systemlandschaften. In der Praxis werden Verfügbarkeiten von bis zu 99,999 % erreicht.
Wie unterstützt Orchestra die Datenintegrität?
Orchestra unterstützt die Datenintegrität durch kontrollierte und nachvollziehbare Integrationsprozesse. Dazu gehören Eingabevalidierungen, kryptografische Prüfungen, rollenbasierte Zugriffssteuerung, Audit-Protokolle sowie automatisierte Datenbank und Qualitätskontrollen. So lassen sich fehlerhafte oder manipulierte Daten erkennen, unbefugte Änderungen nachvollziehen und Schreibzugriffe gezielt beschränken. Ergänzt durch eine lückenlose Änderungsdokumentation unterstützt Orchestra eine konsistente und verlässliche Datenverarbeitung über den gesamten Lebenszyklus.
Wie verbessert Orchestra die Datenqualität?
Orchestra führt Daten aus heterogenen Quellen zusammen und überführt sie in einheitliche Strukturen und Formate. Durch zentral definierte Mappings, Validierungsregeln und wiederverwendbare Integrationsprozesse können inkonsistente Daten reduziert und eine verlässliche Grundlage für nachgelagerte Anwendungen geschaffen werden.
Ist Orchestra für große Datenmengen skalierbar?
Ja. Orchestra ist für skalierbare Datenarchitekturen ausgelegt und kann vom dezentralen Edge-Einsatz bis zu zentralen und cloudbasierten Umgebungen betrieben werden. Die Plattform eignet sich sowohl für kleinere Integrationsszenarien als auch für Unternehmensarchitekturen mit sehr hohen Nachrichtenvolumina. Pro Sekunde können bis zu 400.000 Nachrichten verarbeitet werden.
Für besonders große Datenmengen nutzt Orchestra Massendatennachrichten, die Daten intern blockweise speichern und lesen, anstatt komplette Nachrichten im Arbeitsspeicher zu halten. Das reduziert den Speicherbedarf und unterstützt eine effiziente und robuste Verarbeitung großer Datenvolumina.
Chantal Faaß
