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Die Digitalisierung schreitet voran, und viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Daten aus veralteten Legacy-Systemen in moderne, skalierbare Lösungen zu überführen. Veraltete Legacy-Systeme bergen Risiken wie hohe Wartungskosten, Sicherheitslücken und mangelnde Skalierbarkeit. Eine nahtlose Datenmigration ist entscheidend, um Wettbewerbsvorteile zu sichern, Prozesse zu optimieren und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Der Wechsel zu modernen, zukunftssicheren Systemen ermöglicht effizientere Prozesse, bessere Datenverfügbarkeit und langfristige Kosteneinsparungen – ohne zwingend auf Cloud-Lösungen angewiesen zu sein. Bei soffico unterstützen wir Sie mit unserer Middleware Orchestra dabei, diese Transformation effizient und sicher umzusetzen – on-premise oder hybrid.

Was ist Datenmigration von
Legacy- zu modernen Systemen?

Datenmigration bezeichnet den Prozess der Übertragung von Daten aus alten Systemen (Legacy-Systemen) in neue, moderne Plattformen. Legacy-Systeme sind oft proprietär, unflexibel und teuer im Unterhalt, während moderne Systeme skalierbar, interoperabel und zukunftssicher sind. Legacy-Systeme sind typischerweise veraltet, basieren auf proprietärer Hardware oder Software und fehlen an Kompatibilität mit aktuellen Technologien. Der Fokus liegt auf der Erhaltung der Datenintegrität, der Minimierung von Ausfallzeiten und der Integration in bestehende IT- und OT-Umgebungen, oft in On-Premise- oder hybriden Umgebungen, wo Daten extrahiert, transformiert und in Neusysteme geladen werden, um Kontinuität zu gewährleisten.

Wofür braucht man eine effektive Datenmigration von Alt- zu Neusystemen?

In Branchen wie Fertigung, Pharma oder Automobil ist eine reibungslose Migration essenziell, um historische Daten zu erhalten und Prozesse zu optimieren. Sie ermöglicht Kosteneinsparungen durch die Reduzierung von Wartungskosten für Legacy-Systeme, die teure Spezialisten erfordern, sowie Sicherheit und Compliance, da moderne Systeme besseren Schutz vor Cyberbedrohungen bieten und Vorgaben wie DSGVO oder GMP erfüllen. Darüber hinaus sorgt sie für Effizienzsteigerung durch Echtzeit-Zugriff auf Daten für Analysen ohne Downtime und für Zukunftssicherung durch die Integration neuer Technologien wie IoT oder KI, ohne Cloud-Abhängigkeit. Historische Daten werden so nutzbar gemacht für Analysen und KI-Anwendungen, und Vendor-Lock-ins können vermieden werden, um Best-of-Breed-Strategien umzusetzen.

Technische Herausforderungen
bei der Datenmigration

Der Übergang von Legacy- zu modernen Systemen birgt Risiken, die sorgfältig adressiert werden müssen. Nur 33% der deutschen KMU nutzen moderne Systeme effektiv, oft aufgrund von Integrationsbarrieren. Diese Herausforderungen können durch schrittweise Migrationen (z. B. inkrementell) minimiert werden.

Hier eine Checkliste der häufigsten Herausforderungen:

Dateninkompatibilität:
Legacy-Daten sind oft in proprietären Formaten gespeichert, was zu Formatkonflikten und Mapping-Problemen führt.

Datenverlust und -qualität:
Unvollständige oder fehlerhafte Daten können während der Übertragung verloren gehen; veraltete oder inkonsistente Daten müssen bereinigt werden.

Ausfallzeiten (Downtime):
Große Datenvolumen können Betriebsunterbrechungen verursachen, insbesondere in produzierenden Umgebungen.

Sicherheit und Compliance:
Sensible Daten müssen geschützt werden, um Datenschutzvorgaben zu erfüllen; Risiko von Datenlecks während der Übertragung.

Integrationsprobleme:
Legacy-Systeme lassen sich schwer mit modernen APIs verbinden.

Ressourcenmangel:
Fehlendes Know-how oder Budget verzögert Projekte; das Verständnis des vorhandenen Systems ist komplex.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Migration

Um eine Migration reibungslos zu gestalten und Herausforderungen zu meistern, sollten Unternehmen folgende Voraussetzungen schaffen und bewährte Strategien anwenden: Zunächst ist ein Daten-Audit entscheidend, das eine gründliche Analyse der bestehenden Daten auf Qualität, Volumen und Struktur umfasst. Ergänzt wird dies durch eine strategische Planung, bei der die passende Methode gewählt wird, wie Rehosting, Refactoring, vollständiger Ersatz oder Big Bang vs. Trickle (einmalige Komplettmigration oder kontinuierlicher Transfer).

Wichtig sind auch Tools und Middleware, die automatisierte Extraktion, Normalisierung und Übertragung ermöglichen, etwa ETL-Software für Automatisierung. Testphasen mit Pilotmigrationen, Simulationen und Validierungen helfen, Risiken früh zu erkennen und Integrität zu prüfen. Die Stakeholder-Beteiligung, also die Einbeziehung von IT, OT und Fachabteilungen, sorgt für eine ganzheitliche Umsetzung. Schließlich ermöglicht eine phased Migration einen schrittweisen Transfer, um Risiken zu minimieren, und eine Datenbereinigung durch Vorab-Validierung und Mapping rundet den Prozess ab.

„Durch Orchestra konnten wir unsere Legacy-Daten effizient migrieren und Prozesse optimieren. Mit Orchestra haben wir unsere Legacy-Daten mühelos in ein modernes System migriert – effizient und sicher.“

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Datenmigration mit Orchestra

Mit Orchestra bieten wir eine middleware-basierte Plattform, die speziell für die Migration von Legacy-Daten entwickelt wurde. Als low-code Middleware verbindet sie Legacy-Systeme nahtlos mit modernen Plattformen und ermöglicht Industrie 4.0-Use-Cases wie MES-Integration oder Predictive Maintenance, indem es Legacy-Daten in moderne Analysen einbindet. Orchestra unterstützt:

Automatisierte Datenextraktion: Nahtlose Übertragung aus proprietären Systemen in moderne Formate, ohne Vendor-Lock-in; system-neutrale Adapter für Normalisierung historischer Daten.

Low-Code-Integration: Drag-and-Drop-Workflows für die Modellierung von Migrationsprozessen; grafische Workflows für Transformation und Laden, ohne Programmieraufwand.

Sichere und skalierbare Umsetzung: Von Edge-Devices bis zu High-Availability-Clustern – on-premise oder hybrid; Verschlüsselung und minimale Downtime durch parallele Operation.

Echtzeit-Monitoring: Dashboards für Transparenz während der Migration.

Checkliste

Kompatibilität mit IT/OT: Perfekte Ergänzung zu Use-Cases wie IT/OT-Konvergenz oder Traceability; Integration ohne Cloud für Datenhoheit.

Orchestra ist OT-getestet und unterstützt regulierte Branchen, indem es Daten normalisiert und migriert, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Erfolgreiche Implementierungen bei Kunden wie ZEISS zeigen, wie Legacy-Systeme nahtlos in Smart Factories integriert werden.

Vorteile der Datenmigration mit Orchestra

  • Kosteneffizienz: Reduzierung von Legacy-Wartungskosten um bis zu 50%.
  • Hohe Datenintegrität: Automatisierte Validierung verhindert Verluste.
  • Skalierbarkeit: Von Edge bis High-Availability, zukunftssicher; erhöhte Beweglichkeit für schnelle Anpassungen an Marktbedingungen.
  • Sicherheit: Schließt Sicherheitslücken und gewährleistet Compliance.
  • Schnelle Implementierung: Low-Code minimiert Projektzeiten.
  • Transparenz und Compliance: Durch Audit-Trails und Traceability-Integration.

Haben Sie Fragen zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen?

Lassen Sie uns Ihre Migration planen. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Expertengespräch oder vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Experten-Team.

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Sarah Blomeier. Ihr Ansprechpartner für alle Themen rund um Orchestra.